Der Sohn des am Burgtheater angestellten Oboisten Wenzel R. war ab seinem zehnten Lebensjahr Schüler von W. Müller (Klavier) und J. Gelinek (Komposition). 1810 ging er nach Siebenbürgen, wo er Musiklehrer beim Baron János Bánffy in Nagyfalu (Nuşfalău/RO) war. Ab 1819 wirkte er in Klausenburg als Musiklehrer und ab 1835 als Direktor des Konservatoriums, das unter ihm reformiert wurde. R. war auch Dirigent der dortigen Neuen Musikgesellschaft. Er stand mit F. Erkel in freundschaftlichem Kontakt.
W: Oper Alonso 1826/27; 5 Messen, Requiem, Te Deum; Ouvertüren; Symphonie d-Moll 1852; Kammermusik (4 Streichquartette; Introduction et Variations brillantes sur un thème hongrois f. Vc. u. Kl.).
Schr: Autobiographie Egy erdélyi muzsikus vallomásai [Bekenntnisse eines siebenbürgischen Musikers] in Erdélyi Ritkaságok 3 (1940).
Lit: NGroveD 22 (2001); ÖBL 9 (1988); ZeneiL 3 (1965).
ARa