Studierte zunächst Mathematik an der Technischen Hsch. in Graz, 1907–09 Kontrapunkt und Komposition am Leipziger Konservatorium, daneben u. a. wieder Mathematik an der Univ. Leipzig/D sowie ein Jahr privat bei Hugo Riemann Musikwissenschaft (Dr. phil. 1913). Ab 1915 war R. in verschiedenen Funktionen in Wiener Neustadt tätig (1916 gemeinsam mit O. Eberstaller Gründung des Kirchenmusikvereins nd dessen Chordirektor, ab 1917 Dirigent von Konzerten des Musikvereins, ab 1919 Lehrer – 1934–38 Direktor – an dessen MSch., ab 1925 Leitung des Singvereins). An der Wiener MAkad. absolvierte R. 1924 die Heereskapellmeister-, 1931 die Lehramtsprüfung für Mittelschulen, unterrichtete in Wiener Neustadt bereits ab 1927 an der Realschule, dann am Lyzeum, ab 1933 am Gymnasium. 1948–53 wirkte er zudem als Fachinspektor für Musik.
G: Hofrat-Dr.-R.gasse (Wiener Neustadt).
Schr: Die Registrierkunst des Orgelspiels in ihren grundlegenden Formen, Diss. Leipzig 1913.
W: 4 Messen; kleinere Kirchenmusikwerke (u. a. geistliche Chöre); Orchesterwerke; Orgelstücke; Chöre. Nachlass in der Musiksammlung der ÖNB.
Lit: Erhart 1998; eigene Recherchen
UH