Sohn eines Feldmarschallleutnants, Kapellmeisterausbildung an der MAkad. in Wien bei F. Weingartner und J. Krips. Nach Engagements in Reichenberg (Liberec/CZ), Troppau (Opava/CZ), Linz und 1948–55 als Chefdirigent beim Österreichischen Rundfunk, Radio Graz, verbunden mit Grazer und Klagenfurter Orchesterkonzerten und Opernaufführungen sowie mit Gastspielen im In- und Ausland, 1955–67 Generalmusikdirektor am Oldenburgischen Staatstheater, wo er sich für neuere und neueste Musik einsetzte. Er gastierte in dieser Zeit bei zahlreichen renommierten europäischen Orchestern (u. a. Wiener Symphoniker ) und war 1966–72 (in Nachfolge von Rob. Wagner) Leiter des Innsbrucker Symphonieorchesters (seit 1995: Tiroler Symphonieorchester Innsbruck ), als der ihm E. Seipenbusch folgte. In seiner Funktion als Innsbrucker Musikdirektor unterrichtete R. auch am Städtischen Konservatorium und dirigierte in der Oper. In den 1970er Jahren leitete er die Dirigentenklasse am Konservatorium der Stadt Wien; Schüler waren u. a. C. Kalmar, Peter Maria Krakauer, W. Pelinka.
Lit: G. Mayer, Das Innsbrucker Symphonieorch. 1946–2001, Dipl.arb. Innsbruck 2001, 14f; J. Höpfel in ÖMZ 23 (1968), 422ff; MGÖ 3 (1995); Mitt. J. Höpfel u. Städtisches Konzertbüro Innsbruck; eigene Recherchen.
UH