Sein Erbauer, Ing. Oskar Koton, der dieses Experiment auf Firmenkosten durchführte, fungierte im Ein-Mann-Betrieb auch als Sprecher und Unterhaltungspianist. Wegen der geringen Reichweite des Senders übersiedelte man diesen nach einiger Zeit über Mietvertrag mit dem Technologischen Gewerbemuseum in den 4. Stock des Hauses Währingerstraße 59 (Wien IX). Der später durch die RAVAG bekannt gewordene Geiger B. Silving spielte erstmals mit seiner Kapelle für R. H., es traten bekannte Künstler wie u. a. Raoul Aslan, Paul Pranger, Blanka Glossy und Richard Meyr auf. Mit zunehmendem Erfolg der RAVAG stellte R. H. seinen Betrieb mit 29.8.1924 ein.
Lit: E. Viktor, 50 Jahre Rundfunk in Österreich 1 (1976), 31f; Radiowelt 7.9.1924.
RW