Schüler von J. J. Fux, 1706–08 Organist (Nachfolger von Johann Adam Graf) in der Kapelle von Fürst Paul I. von Esterházy (reg. 1652–1713). Mit P.s Anstellung wurden Fux’ Beziehungen zur Esterházyschen Kapelle vertieft. P.s Messen, wie auch andere seiner Werke in Kremsmünster von R. Langpartner offenbar sehr geschätzt, sind im Stil seines Lehrers geschrieben. Weitere Daten über P. sind nicht bekannt.
W: ca. 15 Messen; Requiem 1733; Stabat mater 1744; 2 Litaniae Lauretanae (s. Abb.); ca. 5 Miserere; Motetten; Offertorien. – Kompositionen in A-Wn und A-KN.
Lit: U. Tank, Studien zur Esterházyschen Hofmusik 1981, 58f; G. Reichart, Zur Gesch. der Wr. Messenkomposition in der 1. Hälfte des 18. Jh.s, Diss. Wien 1935; Kellner 1956; EitnerQ 8 (1902); L. R. v. Köchel, Johann Josef Fux 1872; MGÖ 2 (1995).
UH