Galt bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als einer der besten Trompeter für Jazz und Unterhaltungsmusik in Österreich, spielte 1935–37 im Orchester von F. Fox in der „Scala“ in Wien, anschließend bei Teddy Sinclare, nach dem Krieg bei den Rhythmischen Sieben (Aufnahmen auf Harmona und His Master’s Voice) und im Horst-Winter-Tanzorchester. Aufnahmen für Philips: Alte Melodien im neuen Gewand, Someday My Prince Will Come u. a. Übersiedelte in den 1950er Jahren in die Schweiz und war dort im Orchester von Cedric Dumont tätig. Betätigte sich auch als Komponist und Arrangeur und spielte Filmmusik ein.
Lit: J. Back, Triumph des Jazz 1992, 206; Kraner/Schulz 1972, 10f, 15 u. ö.; K. Schulz, Jazz in Österreich 2003, 61 u. 109; Mitt. Klaus Schulz; Mitt. der Suisa (Schweizerische Ges. für die Rechte der Urheber musikalischer Werke).
RW