Studierte 1885–87 bei Franz Krenn und Josef Eckhart am Wiener Konservatorium Kontrapunkt sowie Komposition und war 1888–90 als Theaterkapellmeister im Ausland sowie in Klagenfurt und Budapest tätig. Danach wirkte er als Pianist und Musiklehrer in Wien, wo er 1921 Gründungsmitglied der Gesellschaft zur Hebung und Förderung der Wiener Volkskunst war.
P: Zusner’scher Kompositionspreis 1886.
W: Lieder (Der alte Silbergulden, Grinzinger Lied, Wienerwald-Zauber, Das Frauenherz, Das alte Platzerl), Operetten (Der Lumpenkönig 1911, Die Selige 1913 [T: F. Allmeder], Rote Rosen 1914), Chöre, Klavierstücke, Klavierquintett.
Lit: Müller-Asow 1929; F. J. Ewens, Lex. des dt. Chorwesens 1954; Eisenberg 1893; Lang 1986; Wr. Ztg. 26.4.1931; F-A 1936 u. 2 (1978); Stieger II/3 (1978).
ChF