Seine musikalische Ausbildung erhielt er als Museaner im Stift Kremsmünster. Nach dem theologischen Hausstudium wurde er 1778 Priester und anschließend Prof. für Grammatik und Mathematik an den höheren Schulen, 1783–87 Regens chori, 1810–12 Schaffner, anschließend lebte er als Konventuale. Er war ein begabter Orgelspieler und befasste sich auch mit Musiktheorie. In seiner Zeit als Regens chori war er auch Lehrer des ebenfalls aus Schwanenstadt stammenden F. X. Süßmayr.
Schr: Generalbaßlehre, Schule des Clavichordspiels, Über Tonintervalle (Mss.), Dialogus de consonantia (verloren).
Lit: Kellner 1956; A. Kellner, Profeßbuch.
RF