Spanischer Abkunft, studierte zunächst in New York Elektronik und arbeitete in den Laboratorien von Thomas Alva Edison. Aufgrund seiner großen musikalischen Begabung erhielt er ein Stipendium der Metropolitan Opera. 1907 von Ang. Neumann nach Prag geholt, erhielt er hier weitere Gesangsausbildung von Ludmilla Prohaska-Neumann sowie später in Mailand/I. 1910 trat er erstmals an der Wiener Staatsoper auf, wo er 1912–31 und 1933–37 engagiert war. P. brillierte v. a. in Opern von G. Verdi und G. Puccini. 1938 Emigration nach London (Exil), 1955 Rückkehr nach Wien. Gastspiele führten P. nach Salzburg, München/D, Budapest, Dresden/D, Berlin, Stockholm, Paris, London und in die USA. Sein Sohn Peter (* ca. 1910 [Ort?], † ?) war ebenfalls als Sänger tätig.
G: P.weg (Wien XIV-Hütteldorf).
P: Kammersänger 1917; Ehrenmitglied der Wr. Staatsoper 1926.
Lit: NGroveD 19 (2001); K-R 1997, 2000 u. 2002; DBEM 2003; Czeike 4 (1995); ÖMZ 10/10 (1955), 336ff; [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 114; Ackerl/Weissensteiner 1992; Orpheus im Exil 1995; Personenlex. Öst. 2001; Kosch 3 (1992); Müller-Asow 1929; E. Werba in ÖMZ 13/10 (1958); ÖMZ 39/3–4 (1984), 169; W. Beetz, Das Wr. Opernhaus 1869–1945, 1949, 98; Ulrich 1997; Slg. Moißl.
ChF