Pfeiler, T. C.(eig. Ewald)
* 1.1.1958 Salzburg. Jazzorganist

mit Spezialisierung auf die klassische Hammond B3-Orgel. Ende der 1970er Jahre Studium in München an der Schule für Jazz und Unterhaltungsmusik von Joe Haider und privat bei Wild Bill Davis, der sein wichtigster Lehrer und Mentor wurde. 1978 Gründung des ersten Trios in der klassischen Besetzung mit Gitarre und Schlagzeug. 1980 als technischer Betreuer für die Orgel Europatournee mit der Lionel Hampton Big Band und Wild Bill Davis mit der Gelegenheit zu Sessions mit Hampton und Musikern der Band. Von Hampton erhielt P. seinen Namen „T. C.“ als Abkürzung für „The Console“, synonym für die Orgel. Ende der 1980er Jahre Live-LP mit Davis auf zwei Hammond B3. Zahlreiche Auftritte in Clubs und bei Festivals in Europa und den USA, Sessions und Aufnahmen u. a. mit Herb Ellis, Red Holloway, Frank Foster, Bill Elgart, Ken Peplowski, Maceo Parker, Jack McDuff (vierhändig auf einer Hammond B3), Joe Nay, C. Drewo, H. Sokal, J. Dudli, Michael Honzak, P. Legat, Louie Austen. P. leitete mainstream- und bluesorientierte Trio- und Quartettbesetzungen wie das Projekt Out Of Space mit Herb Berger, Saxophone und Flöte, Christian Havel, Gitarre und J. Dudli, Schlagzeug, ausschließlich mit Eigenkompositionen, oder das Quintett Jazzid-Funk mit H. Sokal, Saxophone, P. Legat, Gitarre, T. Böröcz oder J. Dudli, Schlagzeug, und Stefan Maaß, Percussion. Seit 2003 Auftritte mit seiner Partnerin und Produzentin Ulrike Mühlbacher am Schlagzeug unter dem Titel T. C. Pfeiler’s Hammond B3-Lounge Music in variabler Besetzung. P. ist auch als Komponist, Arrangeur und Produzent im Bereich der Film- und Werbemusik sowie der anspruchsvollen Unterhaltungsmusik tätig, spielt live aber ausschließlich Jazz auf der Hammondorgel.

Lit: www.tc.pfeiler.umm.at (9/2004); pers. Mitt. T. C. P.

RW