Absolvierte die Lehrerbildungsanstalt in Feldkirch/V und war an verschiedenen Volksschulen Vorarlbergs tätig; zuletzt ab 1981 in Frastanz, wo er einen Schülerchor gründete und 1984–92 Direktor war. Daneben wirkte er als Lehrer an der MSch. Schruns (Violine, Klavier, Orff-Instrumente) und Leiter verschiedener Vereine bzw. Chöre; Mitorganisator der Montafoner Sommerkonzerte. 1964–84 war er Dekanatskantor für Kirchenmusik im Montafon, 1978–2001 auch Kirchenmusikreferent für Vorarlberg. P. ist (2004) Vertreter der Diözese Feldkirch im ständigen Mitarbeiterteam der Zeitschrift Singende Kirche und Obmann des Vereins zur Förderung der katholischen Kirchenmusik in Vorarlberg.
P: Verdienstmedaille der Diözese Feldkirch 1983; Ehrengabe des Landes Vorarlberg für Kunst und Wissenschaft 1986; Silbernes Verdienstzeichen der Diözese Feldkirch 1998; Päpstlicher Orden „Benemerenti“ 1999; Großes Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg 2001; Ehrenzeichen in Gold der Diözese Feldkirch 2001; Oberschulrat.
W: Lieder, Chöre (Luag, wia tritt min Schatz daher); Bearbeitungen.
Schr.: Die neue Orgel in der Pfarrkirche St. Jodok in Schruns 1988; Aufsätze u. Artikel zur regionalen (Musik-)Geschichte; Schriftleiter der Salzgeber Nachrichten (seit 1978); Mitarbeit am Vorarlberger Liederbuch 1981/21982.
Lit: SK 46/4 (1999), 229 u. 49/1 (2002), 31; MGÖ 2 (1995); www.vobs.at/vs-frastanz/history.htm (9/2004); Mitt. A. Bösch-Niederer; eigene Recherchen.
ChF