War im Hauptberuf Bahnbeamter, studierte 1896–1900 am Konservatorium der GdM Musiktheorie und Komposition bei R. Fuchs, 1904–06 privat bei A. Zemlinsky. Gegen dessen Lehrer A. Schönberg wie auch gegen Rich. Wagner und dessen Nachfolger opponierte er als Musiker wie als Schriftsteller. Seine in zahlreichen Aufsätzen auch theoretisch dargestellten Ziele als Komponist waren Sangbarkeit der Opernpartien und Transparenz des Orchestersatzes.
G: P.gasse (Wien XXIII).
W: 6 Opern (nicht aufgeführt) auf eigene Texte (Kupidos Bote 1912; König Villon [o. J.]; Tartini 1913; Alpensaga 1915; Barbara Blomberg 1919; Die verheißene Zeit 1920); ca. 12 Opernfragmente; Musik zu einer Pantomime; Ouvertüren; Orchestersuiten; Tanzsuiten; Variationen; Tänze; Balladen für Soli, Chor u. Orch.; Kammermusik; Lieder. – Kl.A. zu A. Bruckners 7. und 9. Symphonie. – Teilnachlass in der Musik-Slg. der WStLB.
Schr: Essay Richard Wagner und kein Ende; Die dt. Oper in Die Musik 15/3 (1923); Arnold Schönberg, der Psychopath in Allgemeine Musik-Ztg. 51 (1924).
Lit: Czeike 4 (1995); DBEM 1 (2003); Kosch 3 (1992); ÖBL 8 (1983); Riemann 1961; O. Kleinpeter, E. P. Seine Balladen und Melodramen 1936.
UH