K. P. dürfte hauptsächlich als Musiker tätig gewesen sein und seine Kopistentätigkeit nur als Nebenerwerb ausgeübt haben. Sein Sohn
Anton: * ca. 1784 (Ort?), † 20.10.1837 Wien. Kopist, Musikverleger, Musiker. Gründete 1822 einen Musikverlag, in dem er Werke von Fr. Schubert (17 Werke, v. a. Klavierwerke und Lieder), C. Kreutzer, M. J. Leidesdorf, G. Hellmesberger, H. Herz, J. Mayseder, L. Jansa, F. Lachner und B. Randhartinger in vorbildlicher Drucktechnik herausgab. Als Notenstecher waren Josef Pauchinger, Carl Poppe und F. Zolles tätig. Nach dem Konkurs 1834 ging die Firma an A. Diabelli über.
Lit: Weinmann 2/20 (1981); MGG 10 (1962); NGroveD 19 (2001); A. Weinmann, Wr. Musikverleger u. Musikalienhändler von Mozarts Zeit bis gegen 1860, 1956; O. E. Deutsch in Der Bär. Jb. v. Breitkopf & Härtel 1928; O. E. Deutsch, Music Publishers’ Numbers 1946; Riemann 1975; MGÖ 2 (1995); DBEM 2003.
BB