War hauptberuflich Verwaltungsbeamter bei der Neuen Zeitung. Da ihm wegen seiner kleinen Statur („der kleine Nigowitz“) die Theaterlaufbahn verwehrt blieb, sang er in Soireen und wurde zu einem beliebten Darsteller humorvoller Volkstypen. 1891 war P. Mitbegründer des Zwölferbundes der Wiener Volkssänger und Artisten, eines Vereins für erkrankte, mittellose Wiener Volkssänger. 1914 hatte er seinen letzten Auftritt. Sein Bruder Leopold (* 1847, † 7.2.1904 Wien) war ebenfalls Volkssänger.
Lit: ÖBL 7 (1978); J. Koller, Das Wr. Volkssängertum in alter u. neuer Zeit 1931 [Tafel VIII]; WStLA (TBP 1904).
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