War zunächst bei der K.in Elisabeth-Westbahn beschäftigt, studierte dann u. a. bei Jos. Gänsbacher am Konservatorium der GdM und debütierte 1882 in Dresden/D. Er trat anschließend an verschiedenen deutschen Bühnen auf (Dortmund, Bremen, Berlin, ab 1888 wieder in Dresden) und wirkte auch bei einer Opernstagione 1883 in Łódź/PL mit. Er wurde v. a. im deutschen Fach eingesetzt und war auch als Konzertsänger geschätzt. Er war mit der Schauspielerin Auguste Kampf (ca. 1860–?) verheiratet, beider Sohn Günther Reinhard N. (1891–?) wurde unter dem Pseud. G. Reinhardt ein bekannter Schauspieler, Regisseur, Dramaturg und Bühnendirektor.
Lit: ÖBL 7 (1978); Kosch 2 (1960); Ulrich 1997.
UH