Nach dem Besuch der Lehrerbildungsanstalt und des Konservatoriums Klagenfurt (R. Keldorfer) studierte er an der Univ. Wien Musikwissenschaft und Volkskunde (Promotion 1964) sowie privat bei F. Großmann. Gründete 1948 den Madrigalchor Klagenfurt, den er bis 1974 leitete. 1961 wurde M. Bundeschorleiter des Kärntner Sängerbundes. 1964 begründete er den Internationalen Chorwettbewerb Spittal a. d. Drau/K. 1970–80 war M. Leiter der Kulturabteilung der Kärntner Landesregierung. 1974 initiierte er die Kulturzeitschrift Die Brücke. 1980–84 leitete er den Musikverein für Kärnten. Neben dem neuen Kärntnerlied und Folklore komponierte M. geistliche und weltliche Chorwerke (Vorbild: Zoltán Kodály). M. bevorzugte die kompositorischen Mittel des Impressionismus.
P: Prof.-Titel 1971; Kulturpreis des Landes Kärnten 1974; Würdigungspreis für Musik des Landes Kärnten 1978; Goldenes Verdienstkreuz des Landes Kärnten 1983; Ehrenmitglied u. Ehren-Bundeschorleiter des Kärntner Sängerbundes 1985; Ehrenkreuz I. Klasse für Wissenschaft und Kunst 1986 u. v. a.
Schr: Die Lieder in den Kärntner Passionsspielen 1994 (Diss. Wien 1963).
W: Kärntnerlieder f. gemischten u. Männerchor (Wo is dönn in Schnea noch a Wögle za dir, Werwohl müaßn hamwändern, Schean still fällt dar Schnea, ls schon still uman See); Messen, Kantaten, Motetten; Chorwerke; Millstätter Passion 1984; Heiteres Herbarium f. Tenor u. Git. [T: Karl Heinrich Waggerl] 1959/72; Instrumentalmusik (Canti Carinthiae f. Git.).
Lit: MaÖ [mit WV]; Goertz 1994; W. Szmolyan in ÖMZ 25/9 (1970); N. Fheodoroff in MusAu 10 (1991), 126; MGÖ 3 (1995); www.buk.ktn.gv.at/mgvobm/mittgrport.htm (9/2003).
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