Studierte zunächst Jus an der Univ. Wien, ab 1922 jedoch Theologie und erhielt 1926 die Priesterweihe. Ab 1928 Musikpräfekt am Knabenseminar in Hollabrunn/NÖ, absolvierte er 1939 die kirchenmusikalische Abteilung der Wiener MAkad. (Kavier u. Orgel). Ab 1938 Kaplan zu St. Elisabeth (Wien IV), hier 1944–72 Chorregent; außerdem 1939–49 auch Regens chori zu St. Rochus (Wien III). Ab 1938 Mitglied der Wiener Diözesankommission für Kirchenmusik, unterrichtete M. an der Kirchenmusikschule der Erzdiözese Wien bis zu seinem Tod Harmonielehre, Kontrapunkt und Orgel.
P: Prof.-Titel 1958; Geistlicher Rat 1968.
W: Messen, Chorkantate.
Lit: Erhart 1998; A. Bamer in SK 20 (1972/73); SK 7 (1960), 194; Slg. Moißl.
ChF