Nach musikalischer Ausbildung (Fagott und Klavier) in Dresden wurde er 1821 der erste Lehrer für Fagott am Konservatorium der GdM in Wien (bis 1839). Von 1824 bis zu seinem Tod war er zudem 1. Fagottist an der Hofmusikkapelle. L. v. Beethoven suchte 1825 M.s Bekanntschaft, da er an der damaligen Verbesserung der Fagotte interessiert war und sich über das Dresdner Musikleben berichten lassen wollte. M. war später einer der bedeutendsten Klavierlehrer in Wien – besonders in adeligen Häusern (Adel) –, an den auch F. Chopin empfohlen wurde. Zu M.s Klavierschülern zählten u. a. S. Thalberg, C. Debrois v. Bruyck.
Lit: K. Öhlberger in D. Stolper/R. Klimko (Hg.), The Double Reed 14/3 (1991); G. Schilling, Enzyclopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften oder Universal-Lexicon der Tonkunst 4 (1837); C. F. Pohl, Die GdM 1871; R. Perger/R. Hirschfeld, Gesch. der K. K. GdM in Wien 1912; Slg. Moißl; U. Harten, Carl Debrois van Bruyck, Diss. Wien 1974, 11.
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