Nach Studien in Wien (Violine) und Paris war M. zunächst als Violinvirtuose tätig. Ab 1853 in Russland lebend, war er seit 1861 Konzertmeister am Moskauer Bolschoi-Theater, ab 1862 Inspektor der Ballettmusik an eben diesem Theater. 1872–86 war er Ballettkomponist an den kaiserlichen Theatern in St. Petersburg/RUS. M. kehrte Anfang der 1890er Jahre wieder nach Wien zurück.
W: Die Glut der Liebe, oder Der Salamander 1862; Don Quixote 1869; Camargo 1872; Le Papillon 1874; La Bayadère 1877; Roxana, oder die Schöne von Montenegro 1878; Die Schneetochter 1879; Nacht und Tag 1883; Die Zauberpillen 1886; Kalkabrino 1891; dazu Teile aus La Source (gem. m. Léo Delibes, 1866) und zusätzliche Musik zu Paquita 1881.
Lit: B. L. Scherer in Ballet News (Mai 1980); G. Oberzaucher-Schüller in Die Wr. Staatsoper. Jb. 1992, 1992.
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