M. hatte Jus und Philosophie studiert und lebte als Privatgelehrter in Brixen (Bressanone/I); veröffentlichte mehrere Bücher über die theoretische Begründung der Gesetze der Harmonik sowie Ästhetik.
Schr: Psychologie des Klanges und die daraus hervorgehende theoretisch-praktische Harmonielehre, nebst den Grundlagen der klanglichen Ästhetik 1907; Die organische Harmonielehre 1908; Der Kunstklang, Bd. 1: Das Problem der Durdiatonik 1910; Zur Theorie des Schönen 1911.
Lit.: J. H. Wetzel in [Kgr.-Ber.] Kongress für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft Berlin 1913, hg. v. Ortsausschuss 1914; Müller-Asow 1929; F-A 1936; Riemann 1961.
KSch