Maron, Sigi
* 14.5.1944 Wien. Liedermacher.

Seit 1956 querschnittgelähmt. 1963–68 neben seiner Tätigkeit als Buchhalter Sänger und Gitarrist der Tanzband The Bats, daneben Versuche als Texter und Komponist. 1973 erste Solokonzerte als Liedermacher mit sozialkritischen Liedern im Wiener Dialekt und Auftritte im Rundfunk. 1975 Produktion der ersten LP Schön is’ das Leb’n. Bis 1996 veröffentlichte M. weitere zehn Alben. 1985 gelang ihm mit Geh no net furt (T: M., M: Ray Davies) ein Nummer-Eins-Hit. Bis zur Einstellung seiner Liveauftritte 1997 aus gesundheitlichen Gründen mehr als 1.800 Live-Konzerte, großteils solo, Tourneen durch Österreich und Deutschland. Lebt (2004) in Baden bei Wien.

P: Vierteljahrespreis der Dt. Schallplattenkritik 1989 für das Album Saitenhiebe in der Sparte „Chansons“.

W: Alben (Schön is’ das Leb’n 1975, laut&leise 1978, He Taxi 1979, Sonst gar nichts (live) 1980, 05 vor 12 1981, Der Tag is net weit 1982, Unterm Regenbogen 1985, Von heut nach morgn 1986, Saitenhiebe 1989, Liib Haimadland adee 1992, Raps und Rübsen 1996); Film- und Schauspielmusik.

Schr: Der Wolkenschlepper 1980 (Lesebuch); Gedichte; Prosa.

Lit: www.maron.at (1/2004); Lang 1986; W. Zink, Austro-Rock-Lex. 1989; ÖL 1995.

MK