Auftritte als Wunderkind, nach ihrer Ausbildung an der Opernklasse der Wiener MAkad. 1918 Debüt an der Volksoper Wien. 1920 Engagement am Raimundtheater, 1921 am Carltheater, später am Theater an der Wien, stieg zu einer der beliebtesten Wiener Soubretten auf. M. Reinhardt holte sie als Schauspielerin an seine Bühnen in Wien und Berlin (1931–42). Daneben arbeitete M. ab 1932 auch als Filmschauspielerin (u. a. Im weißen Rößl 1935, Der letzte Walzer 1953) und nahm einige Schallplatten auf. Ab 1955 Lehrtätigkeit am Konservatorium der Stadt Wien, 1962–69 Prof. an der MAkad. Wien. M.s erster Ehemann war der Schauspieler Hermann Thimig.
P: Goldenes Ehrenzeichen der Republik 1957.
Lit: Czeike 4 (1995); K-R 1997; Ackerl/Weissensteiner 1992; www.wien.gv.at (2/2004); Slg. Moißl; Mitt. Archiv MUniv. Wien.
MK