1892–1902 musikalische Ausbildung in der MSch. Kleinecke (Violine, Klavier, Musiktheorie). Nach der Militärzeit zunächst Konzertmeister verschiedener Kapellen, dann Kapellmeister einer eigenen Salonkapelle im „Casino de Paris“ in Wien, mit der er in allen führenden Wiener Konzertcafés, anderen Vergnügungslokalen und ab 1929 auch in der RAVAG auftrat. Langjähriges Vorstandsmitglied des Österreichischen Konzert- und Kinokapellmeisterbundes. Sein Sohn Gustav (jun.) († 1979) war ebenfalls als Komponist tätig, dessen Sohn Theo als Pianist.
W: Schlager (In Dir hab ich die Frau gefunden, Lolott); Ouvertüren (Aus Wien; Ouvertüre im Wiener Ton); Märsche (Von Baden nach Vöslau, Im Wiener Stadion); Serenaden.
Lit: Lang 1986; Radiowelt 5 (1931); Slg. Moißl.
MK