Erhielt seine musikalische Ausbildung in Wien von I. Ritter v. Seyfried und trat schon früh als Geiger und Pianist, auch als Komponist an die Öffentlichkeit. 1834 wurde er als Kapellmeister des deutschen Theaters nach Temesvár berufen und wirkte dort 1845–57 als Domkapellmeister und -organist. Etliche seiner Werke bleiben zwar verschollen (u. a. eine Serenade für Männerchor, 1846 zu Ehren von F. Liszts Besuch in Temesvár entstanden); Aufführungen der in den letzten Jahren in österreichischen und rumänischen Archiven aufgefundenen Kompositionen bewirkten aber „eine wahre L.-Renaissance“. Seine 1825 für die Wiener Augustinerkirche komponierte Missa solemnis wurde sogar erst 2001 in einer Wiener Pfarre wiederentdeckt (2002 in München/D aufgeführt).
W: 2 Messen u. a. Kirchenmusik; Symphonien; Kammermusik (u. a. Quartette für 4 Vc.); Chöre; Lieder.
Lit: Siebenbürgische Zeitung 2. u. 31.10.2002; Wurzbach 15 (1866).
UH