Sohn des Beamten und Komponisten Gustav L. und der Sängerin Eugenie Schilhanek. Studierte 1920–26 an der Wiener MAkad. Komposition (bei J. Marx), Musiktheorie (bei E. Mandyczewski) und Dirigieren. Danach im Ausland als Kapellmeister tätig. 1951–69 war L. musikalischer Leiter des Wiener Volkstheaters. Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für zeitgenössische Musik.
P: Förderungspreis 1951; Anerkennungspreis 1952; Ehrenmedaille in Silber 1972; Prof.-Titel 1957.
W: Opern (Das Wintermärchen 1949, Lilofee), Bühnenmusiken; Chor- u. Orchesterwerke (Vater-unser-Psalm 1952); Requiem (T: Rainer Maria Rilke); Lieder; Kammermusik, Klaviermusik.
Lit: Riemann 1975; Czeike 4 (1995); F-A 2 (1978); Slg. Moißl.
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