Studierte an der Wiener MAkad. Orgel (Abschluss 1939), Komposition und Dirigieren (Abschluss 1944) sowie an der Univ. Wien Musikwissenschaft. Ab 1946 Organist und Chorleiter im Stift Klosterneuburg, ab 1953 auch Prof. am dortigen Bundesgymnasium und Lektor für Harmonielehre, Kontrapunkt und Instrumentenkunde an der Univ. Wien. 1962 zum Fachinspektor für Musikerziehung an den Mittelschulen Nieder- und Oberösterreichs sowie des Burgenlandes berufen, war er 1964–70 auch Landesobmann für Niederösterreich der Arbeitsgemeinschaft der Musikerzieher Österreichs; bis 1963 auch Betreuer der Klosterneuburger Kulturtage.
P: Förderungspreis für Komposition der Stadt Wien 1952; Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1966; Hofrat.
W: Messe; Orgel- und Klaviermusik; Kammermusik (s. Abb.); geistliche Lieder.
Schr: Aufsätze und Fachartikel.
Lit: StMl 1962–66; Erhart 1998; W. Szmolyan in ÖMZ 25 (1970); G. Peschl, AGMÖ 1947–1997. Musikerziehung in Österreich 1997; MGÖ 3 (1995); Die Presse 19.12.1984; Slg. Moißl.
Sein Sohn Helmut: * 25.11.1955 Klosterneuburg/NÖ. Lehrer und Organist. Studierte an der Univ. Wien Mathematik und Physik (Mag. rer. nat. 1980), anschließend bis 1986 an der Wiener MHsch. Orgel beiP. Planyavsky. Unterrichtet Mathematik am Gymnasium in Klosterneuburg und bekleidet seit 1975 das Amt des Organisten an der dortigen Stiftskirche; Leiter des Babenberger Ensembles. U.-D. Soyka schrieb für ihn sein Orgelkonzert Endzeitmusik (UA 1986). Mehrere CD-Einspielungen.
Lit: www.inoek.at (9/2003); www.donaukurier.at (9/2003); www.stift-klosterneuburg.at (9/2003); pers. Mitt. H. L.
ChF