Sohn von Johann Christoph d. Ä. (* ?, † ?), der sich ab etwa 1685 in Augsburg einen Namen als Orgel- und Klavierbauer gemacht hatte. L. d. J. soll bereits in seiner Jugendzeit Orgeln in den Gegenden um Mainz/D, Bamberg/D, Ansbach/D und in der Schweiz gebaut haben. Viel auf Reisen, kam er im Dezember 1725 auch nach Wien, wo er als einer der ersten ein Fortepiano präsentiert haben dürfte. 1733 ist er wieder in seiner Heimatstadt nachweisbar.
P: Kurfürstlich Mainzscher und Markgräflich Ansbachscher Hoforgelbauer.
W: Orgel der evangelischen Kirche St. Ulrich und Afra in Augsburg (1721).
Lit: MGÖ 2 (1995); MGG 1 (1994) [Augsburg]; Mendel-R. 6 (1876); GerberNTL 3 (1813/14); www.madrigalchor-augsburg.de (9/2003).
ChF