Aus Wolfratshausen/D stammend, besuchte L. bis 1638 in München das Jesuitenseminar. Als er 1655 zum Kapellmeister des Damenstiftes in Hall in Tirol ernannt wurde, musste er den Gepflogenheiten entsprechend in den geistlichen Stand treten (Ausbildung unbekannt). 1664 wurde er als Nachfolger von B. Lutz zunächst provisorisch, 1665 definitiv (bis zu seinem Tod) Regens chori an der Pfarrkirche.
Lit: W. Senn, Aus dem Kulturleben einer süddt. Kleinstadt 1938; MGÖ 1 (1995).
UH