Wurde nach dem Gymnasium zweiter Organist in Linz, trat jedoch 1789 in das Stift St. Florian ein (Profess 1795). Dazwischen betrieb er in Wien am Generalseminar und an der Univ. historische und theologische Studien und war 1793/94 Schüler von J. G. Albrechtsberger (Kontrapunkt und Generalbass). In St. Florian war K. 1797–1810 Regens chori, ab 1799 Archivar und 1810–43 Pfarrer. Er publizierte anerkannte Werke zur mittelalterlichen Geschichte Österreichs und Oberösterreichs.
P: Große goldene Civil-Ehrenmedaille mit der Kette 1827.
W: Bericht über den Musikzustand des oberennsischen Stiftes Sanct Florian inAllgemeine musikalische Zeitung 1817, hg. von R. Flotzinger in MusAu 3 (1982); Österreich unter den Königen Ottokar u. Albrecht I. 1816; Österreich unter Rudolph IV. 1821; Oesterreich unter Hzg. Albrecht IV. 1830; Beyträge zur Gesch. des Landes Österreich ob der Enns, 4 Bde., 1805–09.
Lit: ÖBL 4 (1969); Wurzbach 13 (1865).
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