Wurde Stadthauptmann von Wien, niederösterreichischer Regierungsrat, Hofrat (1793) und Vizepräsident der niederösterreichischen Regierung. Ab 1.9.1802 war er in der böhmischen Hofkanzlei tätig. Ferner war K. Hof- und Kammermusikdirektor (Hofmusikgraf). Als Dilettant spielte er ausgezeichnet Violine, trat um 1796 als Dirigent großer Konzerte in Erscheinung und soll auch komponiert haben.
P: Ehrenbürger der Stadt Wien 1797.
Schr: Wichtigkeit der Wuchergesetze 1791; Über den Wert des Grund u. Bodens 1792; Über den Nutzen der Arbeits-Anstalten 1795.
Sein Großonkel Johann Karl K. (* 4.4.1680 [Ort?], † 16.4.1717 [Ort?]) war Beamter (niederösterreichischer Regimentsrat) und wurde 1716 zum k. k. Hof- und Kammermusikdirektor (Hofmusikgrafen) ernannt.
Lit: Wurzbach 13 (1865); GerberNTL 3 (1813); J. F. v. Schönfeld (Hg.), Jb. der Tonkunst von Wien u. Prag 1796 [NA 1976]; ÖBL 4 (1969); Czeike 3 (1994).
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