Studium an der Univ. Wien (Musikwissenschaft bei E. Schenk und O. Wessely, Germanistik, Pädagogik, Psychologie und Philosophie) sowie an der MAkad. (Musikerziehung, Gesang, Gesangspädagogik, Lied und Oratorium). Ab 1970 Lehrtätigkeit an der MAkad. (MUniv.) als Prof. für Stilkunde und Aufführungspraxis. Seit 1996 Leiter des Instituts für musikalische Stilforschung (Stilkunde und Aufführungspraxis sowie Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg). Seine Forschungen umfassen Aufführungspraxis Alter und Neuer Musik, musikalische Rhetorik, Symbolik und Semantik der Musik, österr. Musikgeschichte sowie Musik des 20. Jh.s. Veranstalter von Symposien (u. a. seit 1989 Begleitsymposien zum Festival Wien modern ), Vortragstätigkeit im In- und Ausland, Leiter von Workshops zur Aufführungspraxis und Interpretation. Vorstandsmitglied des Arnold Schönberg Centers und Komitee-Vorsitzender des Egon-Wellesz-Fonds bei der Gesellschaft der Musikfreunde.
P: Ehrenmedaille der Univ. Brünn für Verdienste um die tschechische Musikwissenschaft 1994; Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1998.
Schr: Marcel Rubin 1975, 21982; Anton Webern und die Musik des 20. Jh.s 1997; L. v. Beethoven 1999; Hg. Wort und Ton im europäischen Raum 1989; Alexander Zemlinsky 1995; Alte Musik und Musikpädagogik 1997; Anton Webern – Persönlichkeit zwischen Kunst und Politik 1999; Jean Sibelius und Wien 2003.
Lit: pers. Mitt. H. K.; E. Breunlich (Hg.), Zur Gesch. der Abteilung Musikpädagogik 1947–1997, 1997 (Schriftenverzeichnis bis 1997).
AH