Violinunterricht bei Đ. Eisenhuth in der Musikvereinsschule in Agram; erste Auftritte mit 8, erste Kompositionen mit 9 Jahren. Das Wiener Konservatorium beendete er cum laude 1875 (bei C. Heißler), danach konzertierte er mit seiner Schwester Anka in Italien, Österreich, Frankreich usw. (Konzerte von Felix Mendelssohn Bartholdy, Henri Vieuxtemps, N. Paganini u. a.), 1879 wurde er Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Von seinen Kompositionen sind nur eine Symphonie, Ouvertüren, Streichquartette, einige Werke für die Violine und Lieder erhalten geblieben.
Anka Barbot-K.: * 18.11.1859 Osijek, † 16.6.1914 Zagreb (Agram). Pianistin und Pädagogin. Studierte ebenfalls in Wien (bis 1875). Konzertierte mit ihrem Bruder, ab 1879 gab sie regelmäßig Konzerte (als erste kroatische Pianistin führte sie Peter Iljitsch Tschaikowskys b-Moll-Konzert auf) und Klavierunterricht an der Zagreber Musikvereinsschule (A. Geiger-Eichhorn, D. Kovačević u. a.).
Lit: ÖBL 4 (1969); F. K. Kuhač in Hrvatska vila 1882/83; V. Fajdetić in Sv. Cecilija 41 (1971).
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