1833–40 zunächst (als Ignaz K.) 2. Kantor am Wiener Stadttempel (Synagoge) und Porträtmaler; nach seiner Konversion zum Katholizismus (1840) debütierte er (als Robert K.) 1842 als Opernsänger an der Wiener Hofoper, sang dort bis 1845, gastierte dann an versch. deutschen Bühnen (Hamburg, Schwerin, Stuttgart), war 1846–51 Mitglied der Berliner Hofoper und kehrte 1851 nach Wien zurück, wo er sich ausschließlich der Malerei widmete. Seine wichtigsten Partien fand er in den zu seiner aktiven Zeit gängigen italienischen und französischen Opern.
Lit: K-R 1997 u. 2002; Wurzbach 13 (1865), 158.
UH