K. war als Knabe 1761–63 Diskantist im Kloster Fürstenzell/D und 1763/64 Altist im Jesuitenseminar Landshut/D. Für 1764 ist seine musikalische Tätigkeit in St. Nikola bei Passau nachgewiesen. Während seiner sängerischen Tätigkeit erlernte er autodidaktisch das Spielen von Tasteninstrumenten und der Violine. 1765 nahm er eine Stelle als Kantor in Lochen/OÖ, 1766 in Kestendorf/Sb und 1769 in Teisendorf/D an. Ab 1772 war er Stiftsorganist in Seekirchen/Sb, 1777 nahm er eine Tätigkeit im Kloster Michaelbeuern als Organist, Lehrer und Kammerdiener an, 1814 wechselte er als Organist nach Kuchl bei Hallein/Sb.
Lit: ÖBL 4 (1969); MGÖ 2 (1995).
RH