Seit 1790 in der Armee, wurde er 1799 zum Hauptmann und 1813 zum Oberst im General-Quartiermeisterstab befördert. 1826 wurde er Freiherr; 1837 ging er als Divisionär (des IR.s 40) in den Ruhestand. Danach beschäftigte er sich mit Malerei, Radierungen und alter Musik. K. besaß wertvolle Musikalienbestände. Ca. 400 Bücher über Musik des 15.–19. Jh.s wurden 1859 in Berlin versteigert, waren dann im Besitz von Alexander Wheelock Thayer, bis sie an die Boston Public Library/USA kamen. K.s jüngste Tochter Flora (* ?, † ?) war eine begabte Pianistin und Komponistin.
W: Radierungen Etudes à l’eau forte 1844.
Lit: Wurzbach 13 (1865); ÖBL 4 (1969); MGÖ 2 (1995); G. Haberkamp in MGG 6 (1997), 1124 [Musikbibliotheken u. Archive].
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