Studierte an der MAkad. Wien bei J. Marx und J. Lechthaler Harmonielehre, Kontrapunkt und Komposition (1921–25). Seit 1926 leitete er Arbeiter- und Kinderchöre, v. a. für den Österreichischen Rundfunk. 1938–60 und 1969–74 war er als Musiklehrer tätig und gestaltete 1954–67 Sendungen für den Schulfunk; er zählt zu den Pionieren der Musikerziehung in Österreich. Als Komponist verwendet er einen „freitonalen“ (V. K.) Stil.
P: Förderungspreis der Stadt Wien 1951; Haydn-Preis der burgenländischen Landesregierung 1957; Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1962 u. 1967; Silbernes Ehrenzeichen der Stadt Wien 1970.
W: burleske Oper Herzog Aquavit 1965, Märchenoper Der Mond ist für alle da 1954; Oratorien u. Kantaten (Stunde der Befreiung 1927, Tauernkraftwerk 1951, 1. Mai-Kantate 1952, Gesang aus der Tiefe [T: Franz Werfel] 1964); Orchesterwerke; Kammermusik (Streichtrio a-Moll 1948/60); Lieder (Palmström [T: Christian Morgenstern] 1964, Volksliedbearbeitungen).
Schr: (gem. m. K. Nemetz-Fiedler u. H. Wieninger) Wir lernen Musik, 6 Bde., 1958–64.
Lit: Goertz 1979 [mit WV]; Riemann 1959 u. 1972; F-A 1 (1974); MGÖ 3 (1995); Slg. Moißl; ÖL 1995.
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