Übernahm 1877 gemeinsam mit seiner Frau Marie (einer Pianistin) von Karl Schönbrunner das Lerchenfelder Krippenspiel (Wien VII, Lerchenfelderstr. 23). Über die Zeit davor ist nur bekannt, dass er Volkssänger und Prestidigitateur gewesen sein soll. Er dürfte es jedoch anschließend zu einem kleinen Vermögen gebracht haben, besaß er doch mehrere Häuser (u. a. eine Villa in Weidlingau). Nach der Trennung von seiner Frau wurde die Varietédirektorin Paula Baumann 1908 seine Teilhaberin am Lerchenfelder Krippenspiel. 1913 musste er dieses aufgrund einer Krankheit einstellen, nach seinem Tod wurde Baumann zwar Alleinbesitzerin, jedoch erfuhr das Krippenspieltheater keine Neueröffnung mehr.
Lit: ÖBL 4 (1969); E. K. Blümml/G. Gugitz, Alt-Wiener Krippenspiele 1925; Reichspost, Morgenbl. 18.9.1915.
ChF