1850–54 Ausbildung am Polytechnischen Institut in Wien und Praktikum in einer mährischen Zuckerfabrik. 1856 wandte er sich in Wien ganz der Musik zu, die er größtenteils autodidaktisch erlernte. 1859 wurde sein erstes Werk Flodoardo Wuprahall (T: Erik Neßl) im Carltheater aufgeführt. 1860 Chormeister beim Wiener Sängerbund, ab 1860 Kapellmeister am Carltheater, dann am Theater an der Wien.
W: 16 Operetten und Singspiele (Flodoardo Wuprahall 1859; Der Drachenstein 1861; Die Einquartierung 1863; Prinz Eugen 1863; Der Ring des Gyges 1863; Goliath 1864; Kadettenlaunen 1866; Ein junger Candidat 1866; Turandot 1866; Orpheus im Dorfe 1867; Die Töchter der Wildniß 1867; Preziosa 1867; Das Liebchen am Dache 1869; Der Hofsänger 1869; Der Abbé 1870; Die letzte Fahrt 1877); Possen und Burlesken, Orchester- und Klaviermusik; Männerchöre, Lieder etc.
Lit: ÖBL 4 (1993); Erhart 1998; Wurzbach 12 (1864); Bauer 1955.
AH