Studium der Medizin an der Univ. Prag, der Tierheilkunde am k. k. Tierarzneiinstitut Wien, danach Prof. an beiden Instituten; begleitete 1786 K. Joseph II. nach Lissa a. d. Elbe/D, um bei einer Lungenseuche der Rinder zu helfen; betreute während der Evakuierung des Tierarzneiinstituts (8.11.1805–10.3.1806) die in Wien verbleibenden Tiere; 1806 k. k. Hoftierarzt; viele Übersetzungen von Fachbeiträgen sowie auch eigene Forschungsarbeiten; war neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit ein ausgezeichneter Violinist.
Schr: Slg. der vorzüglichsten Schriften aus der Thierarzneykunde 1785/86; Lehrbegriff der Thierarzneikunst 1787/88 (nach E. Lafosse, Cours d’Hippiatrique 1772).
Lit: ÖBL 3 (1965); Dlabacz 2 (1815); Wurzbach 12 (1864); R. Froehner, Kulturgesch. der Tierheilkunde 2 (1954); Das Jb. der Tonkunst in Wien und Prag für das Jahr 1796, 32.
MA