1885 Eintritt in das Chorherrenstift Klosterneuburg, 1890 Priesterweihe, 1891–1903 Prof. für orientalische Sprachen an der theologischen Lehranstalt des Stiftes, 1913 Propst, 1919 Generalabt der österreichischen Chorherrenkongregation, Direktionsmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde und der Wiener Konzerthausgesellschaft; förderte die Einrichtung einer Abteilung für Kirchenmusik der Wiener MAkad. in Klosterneuburg. K. war Wagnerianer und in seiner Jugend mit A. Bruckner befreundet. Unter ihm wurde Klosterneuburg führend in der liturgischen Bewegung.
Schr: Schlichte Erinnerungen an Anton Bruckner in Jb. des Stiftes Klosterneuburg 3 (1910); Richard Wagners „Parsifal“ als religiöses Kunstwerk 1921; Ideengang in Richard Wagners „Parsifal“ in Musica divina 12 (1924); Anton Bruckner in Das Bundesblatt 1935.
Lit: ÖBL 3 (1965); BrucknerH 1996.
BB