Studierte an der Univ. Olmütz/Mähren (Olomouc/CZ), ab 1834 in Wien Sparkassenangestellter, als Musiker Autodidakt, setzte sich für die Einführung des Gesangsunterrichts an Gymnasien ein und förderte den Volksgesang in der Kirche; mit dem Komponisten A. E. Titl befreundet; gründete 1827 die erste Liedertafel in Wien, die bis 1842 bestand; verfasste die Statuten für den 1841 gegründeten Verein zur Förderung echter Kirchenmusik an St. Anna in Wien (Kirchenmusikvereine).
P: Ehrenmitglied des Salzburger Mozarteums; k. österreichische Medaille für Kunst und Wissenschaft.
W: Allgemeine Kirchenmusiklehre in Vorträgen für Präparanden des pädagogischen Lehramts 1854; Hymni sacri in caes. reg. Gymnasiis cantari soliti 1854; Vierstimmige Kirchengesänge für Studierende an Realschulen 1855; Quadricinium ecclesiasticum; Polka f. Kl., Trinklieder.
Lit: ÖBL 3 (1965); MGÖ 2 (1995); Wurzbach 12 (1864).
BB