Hauptberuflich in der Kassa der Niederösterreichischen Stände tätig, komponierte er in seiner Freizeit (Dilettant) Salonmusik (vorwiegend für Flöte oder Csakan) und versuchte sich unter dem Pseud. Wilhelm Blum als Volksdichter. Obwohl einige seiner Stücke am Theater in der Leopoldstadt aufgeführt wurden, hatte er mit seinen gefälligen und den Bedürfnissen des bürgerlichen Musizierens entsprechenden Kompositionen mehr Erfolg.
W: Flötenschule, Stücke für Fl. u. Csakan (Variationen [s. Abb.], Potpourris, Bearbeitungen, Tänze etc.).
Lit: Wurzbach 12 (1864).
ETH