1953–59 Studium an der Wiener MAkad. (Komposition bei O. Siegl), 1958–63 Studium der Philosophie und Musikwissenschaft an der Wiener Univ., 1969 Habilitation in Philosophie, 1975 a.o., 1982 o.Prof., 1991 wurde er Präsident der Internationalen Gesellschaft System der Philosophie. Seine Kompositionen kennzeichnet er mit den Begriffen „Polystilistik, Formpolyphonie, lange Pausen, lange Dauern, Monotonien“. K. lebt in Klosterneuburg-Kierling/NÖ.
P: k. M. 1988, w. M. der Österr. Akad. der Wissenschaften 1990.
Schr: Leibnizens Monade als Ich und substantielle Form, Diss. Wien 1962; Vernunft u. Wirklichkeit, 2 Bde. 1973–75; Metaphysik 1984; zahlreiche Aufsätze über Philosophie, Musikästhetik, die Neudeutschen, F. Cerha, R. Bischof, Musiktheater.
Lit: MaÖ 1997 [mit WV]; Who is who in Österr. 1997; http://phaidon.philo.at/asp/hdklein.htm (2/2003); L. Nagl/R. Langthaler (Hg.), Fs. H.-D. K. 2000.
UH