Wurde durch den Organisten in Feldsberg (Valtice/CZ) und am Piaristenkollegium in Nikolsburg (Mikulov/CZ) ausgebildet und begann mit 11 Jahren zu komponieren. 1816 zog er zum Studium an der Univ. nach Wien (Philosophie), war jedoch weiterhin musikalisch tätig. 1820–29 arbeitete K. in Lemberg (L’viv/UA), u. a. als Musiklehrer im Haus der Familie Potocki. 1829 zog er nach Breslau (Wrocław/PL), kehrte jedoch 1835 nach Lemberg zurück und lebte ab 1858/59 in Wien. K.s. bekanntestes Werk waren die Etüden op. 20, die von I. Moscheles und F. Kalkbrenner empfohlen und von F. Liszt in seinen Konzerten populär gemacht wurden.
W: Klaviermusik (u. a. Etüden op. 20, Phantasien, Variationen etc.), Lieder, Kammermusik, Tänze.
Lit: Wurzbach 11 (1864).
ETH