Gegründet durch den Musikpädagogen und Musikschriftsteller Karl K. (* 1837 (Ort?), † 30.10.1890; nicht zu verwechseln mit Karl [Dragutin] K.) zählte sie neben den MSch.n E. Horak und Lutwak-Patonay zu den führenden privaten Lehranstalten Wiens, wobei v. a. Kenntnisse, wie sie das bürgerliche Musikleben verlangte, vermittelt wurden und weniger die Ausbildung zum professionellen Musiker im Vordergrund stand. 1890 übernahm Karl K.s Sohn Rudolf (* 6.9.1867 Lemberg [L’viv/UA], † ?.11.1914) die Leitung der MSch, nach dessen Tod sein Bruder Ludwig (* 5.12.1876 Wien, † 20.2.1932 Wien).
Lit: Kosel 1902; Czeike 3 (1994) [K., Ludwig]; R. Krenn in Sirius-Mappe 4/3/58 [1932]; MGÖ 3 (1995).
ETH