Schüler von Hermann Stange in Kiel/D, Arnold Krug in Hamburg und 1888–95 von J. Brahms (als dessen einziger Schüler) und E. Mandyczewski in Wien; Schriftführer des Tonkünstler-Vereins in Wien, Klavierlehrer, Chorleiter und Leiter des Kirchenmusikvereins in Baden/NÖ; ab 1895 akademischer Musikdirektor der Univ. Marburg und Dirigent des akademischen Konzertvereins.
P: Prof.-Titel der Univ. Marburg 1900; Dr. h. c. 1904.
W: Lieder, Kammermusik.
Schr: Johannes Brahms als Mensch, Lehrer und Künstler in Die Musik 2 (1902/03); weitere Schriften über Bach, Beethoven, Brahms.
Lit: MGG 6 (1957); Riemann 1959; MGÖ 3 (1995); W. Kohleick, G. J. 1943; H. J. Moser in ZfMw 2 (1920); H. J. Moser, Das dt. Lied seit Mozart 1937; P. Natorp in Neue Musikzeitung 4 (1921).
BB