Schon früh Anhänger und Freund von Fr. Schubert, außerdem mit L. v. Beethoven und A. Hüttenbrenner bekannt; 1818–25 k.k. Feldkanzlei-Adjunkt in Graz, stellte Verbindungen zum Wiener Musikleben her, wirkte im Vorstand des Musikvereins für Steiermark (ab 1820 Sekretär), begleitete bei Vereinskonzerten am Klavier und bei Kirchenaufführungen an der Orgel, redigierte mit A. Hüttenbrenner J. Greiners Musikalische Blumenlese, die Werke steirischer Komponisten veröffentlichte; danach wieder in Wien, Kanzleidirektor der Gesellschaft der Musikfreunde, Leiter der Hauskonzerte bei R. G. Kiesewetter bzw. Klavierbegleiter des Frh.n K. v. Schönstein.
Schr: Biographische Notizen über A. Hüttenbrenner, ca. 1830 [Ms., A-Wgm].
Lit: StMl 1962–66; ÖBL 3 (1965); MGÖ 2 (1995); SchubertL 1997; H. Kaufmann, 150 Jahre Musikverein für Steiermark 1965.
BB