Seit 1899 engagiert, avancierte sie 1916 zur Solomimikern des Hofopernballetts und verkörperte (etwa in der Titelrolle der Puppenfee) mit rein mimischen Mitteln als Gegensatz zu den tänzerischen Rollen jene Partien eines Balletts, die handlungstragend waren. J., die bis 1923 Mitglied des Ensembles war, hatte aber auch aktiven Anteil an jenem ästhetischen Orientierungswechsel des Ballettensembles, der von der alten Gattungsordnung des 19. Jh.s weg zu „Pantomimen“ (etwa: Der Schleier der Pierrette, L: Arthur Schnitzler, M: E. v. Dohnányi, Wien 1911) führte, die mittels einer neuen expressiven Körpersprache realisiert wurden.
Lit: R. Matzinger, Die Geschichte des Balletts der Wiener Hofoper 1869–1918, Diss. Wien 1982; Raab 1994.
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