Jus-Studium an der Wiener Univ. (1918 Dr.). 1929–34 Abgeordneter zum Nationalrat, Mitbegründer der Industriellenvereinigung. 1933–38 Präsident der Wiener Symphoniker. Reorganisation der Gesellschaft der Musikfreunde nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst als provisorischer Leiter, 1946–71 als Präsident. Direktionsmitglied des Wiener Konzerthauses.
P: Franz Schalk-Medaille der Wiener Philharmoniker 1970; Kommandeurkreuz des Ordens des Finnischen Löwen 1971; Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien 1971; Ehrenpräsident der Gesellschaft der Musikfreunde 1972.
Lit: MGÖ 3 (1995); Czeike 3 (1994); H. Kralik, Das Buch der Musikfreunde 1951; Slg. Moissl.
AH