Studierte an der Budapester MHsch. Klavier (Diplom 1956), Dirigieren und Komposition sowie nach der Emigration nach Österreich 1956–59 an der Salzburger MAkad. Mozarteum bei C. Bresgen und Kurt Leimer; bis 1964 als Konzertpianist tätig; seit 1979 Prof. für Musiktheorie und Neue Musik am Mozarteum; Mitglied der Cooperative für Computermusik; lebt in Salzburg. H. verbindet in seinen Werken „kompositorische Strenge [...] mit großer Klangschönheit“.
P: Lilly-Lehmann-Medaille der Stiftung Mozarteum 1959; Erster Preis des Internationalen Komponistenwettbewerbs/Jeunesses Musicales in Montréal 1967; Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1968; Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1973.
W: Orchesterwerke (Passacaglia, Symphonie Entropia); gem. m. I. Radauer und G. Wimberger Musik für Blasorchester und Tonband für die Salzburger Felsenreitschule; Kammermusik (Redundanz 1–3); Vokalwerke (Messe, Requiem, Lieder).
Lit: MaÖ 1997; Goertz 1994; Salzburger KulturL 2001; W. Szmolyan in ÖMZ 25 (1970); Riemann 1972.
BB